Zwischen Weinbergen und Weihern liegt das Saulnois, der Salzgau oder das Lothringer Salzland.
Die Landschaft, die im Mittelalter legendär für ihren Wohlstand war, trägt verschiedene Namen.
Seit der Antike wurde dort Salz abgebaut. Davon zeugen Salinen, die heute besichtigt werden können.
Auch Vic-sur-Seille, gelegen im Zentrum des Saulnois, war einst durch Salz, aber auch den Wein, reich geworden. Im 13. Jahrhundert machten die Bischöfe von Metz Vic zu ihrem Sitz. Zurückgeblieben ist ein Schmuckstück mit dem Gütezeichen „Petite Cité de caractère“ (Kleiner Ort mit Charakter). Bei einem Rundgang findet man charmante Gebäude aus dem Mittelalter.
Etwa die Kirche Saint-Marien oder das „Hôtel de la Monnaie“, heute der Sitz der Tourist-Info. Vom Wohnsitz der Bischöfe ist noch das Eingangsportal zu sehen.
Eine Spezialität ist der Gris de Vic, ein Rosé in der Art des Gris de Toul. Mit diesem Wein wurde der einst aufgegebene Weinbau im Saulnois inzwischen wiederbelebt.
Und im „Musée Georges de la Tour“ hängen die Gemälde des namensgebenden Künstlers - dem berühmtesten Sohn von Vic-sur-Seille.
22 Place du Palais
F-57630, Vic-sur-Seille
Telefon : +33 (0)3 87 01 16 26
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